Ende 2008 haben wir den internationalen
Zwingernamenschutz für unsere Zuchtstätte „KOISAKURA
KENSHA“ beantragt und bis 2015 nach den Regeln des Japan
Akita e. V. über den VDH/FCI gezüchtet. Mit Wirkung vom
01. Januar 2016 haben wir die Wiederaufnahme in den
Akita Club, bei dem wir bereits von 1992 bis 2007
Mitglied waren, beantragt.
Künftig züchten wir nach den Richtlinien des Akita Club
e. V.
Den Zwingernamen haben wir unserer ersten Zuchthündin
Koisakura Go Yahata Kensha („Koi“) gewidmet. Die
Übersetzung des Namens lautet „Dunkle Zierkirsche“ und
ist zugleich eine treffende Beschreibung unserer kleinen
knuffigen Hündin mit dem dunkelroten Haarkleid.

Vor allem aber von ihrem Wesen her entspricht Koi
unserem Zuchtziel. Sie ruht in sich, ist charakterstark,
unerschrocken, sozialverträglich mit ALLEN Artgenossen
und respektiert andere im Haus lebende Tiere. Ihre
Mutter-Qualitäten waren unübertrefflich. Leider konnten
wir uns den sehnlichen Wunsch, eine Tochter von ihr für
unsere Zucht zu behalten, nicht erfüllen, da sie zum
Zeitpunkt ihres letzten geplanten Deckaktes Zysten an
den Eierstöcken bekam und kastriert werden musste.
Wie jeder verantwortungs-bewusste Züchter möchten auch
wir gesunde, wesensfeste, sozialverträgliche und dem
Standard entsprechende Hunde züchten. Deshalb bemühen
wir uns bei der Auswahl unserer Zuchttiere sowie
Deckrüden, möglichst viele Informationen über die Hunde
zu erhalten.
Unsere Welpen wachsen im Haus auf, nehmen am
Familienleben teil und haben Zugang zum Garten. Sie
werden 24 Stunden am Tag von uns oder einem anderen
Familienmitglied betreut, um ihnen von Beginn an
Sicherheit und Geborgenheit zu vermitteln.
Sobald sie die Wurfkiste verlassen, werden sie in das
Rudel integriert und lernen so den respektvollen Umgang
mit erwachsenen Artgenossen sowie unserem Kater.
Im Rahmen der Sozialisierung werden sie mit
verschiedenen Alltagssituationen und –Geräuschen
konfrontiert, machen erste Ausflüge mit dem Auto, kleine
Spaziergänge und haben Begegnungen mit älteren Menschen,
Joggern, Radfahrern und Kindern.
Ab der 8. Woche besuchen wir mit ihnen die
Welpenspielstunde in einer Hundeschule. Somit wollen wir
den Welpen einen guten Start mit ihren neuen Familien
ermöglichen.
Bei Abgabe der Welpen sind sie geimpft, entwurmt, mit
einem Mikrochip gekennzeichnet und wurden einem DNA-Test
unterzogen.
Aus verhaltensbiologischen Gründen geben wir die
Welpen nicht vor 10 Wochen,
bevorzugt mit 12 Wochen ab, weil
unsere zum Rudel gehörenden gut sozialisierten
erwachsenen Hunde wertvolle Erziehungsarbeit leisten und
die „Kleinen“ optimal auf ihr späteres Leben
vorbereiten.
Wir legen Wert auf guten Kontakt zu den Besitzern der
von uns gezüchteten Welpen und werden ihnen gern in
allen Fragen der Haltung, Ernährung und Erziehung
unterstützend zur Seite stehen.